Stelleninserat PEPPEN

Quellennachweis: Diese Ausführungen publizieren wir mit ausdrücklicher Genehmigung von X-Cept GmbH, Innovations-Beratung in Glarus-Nord.

Stelleninserate mit kaum, mehr, viel Erfolg

Wenn Stelleninserate nicht den gewünschten Erfolg bringen, hat das Gründe. Leider selten einen einzelnen Grund. Dann wäre ja eine Verbesserung einfach. Es sind meist mehrere Gründe, die zusammen wirken. Und das "Zusammenwirken" macht dann den Erfolg, oder den Misserfolg eines Inserates aus.

Mit unserem Analyse-System sehen wir, wie oft Inserate anklickt/ geöffnet werden. Wie lange Inserat gelesen werden etc. Und erkennen daraus Muster. Hier die wohl wichtigsten Schlussfolgerungen aus unserer Analyse.

Triviale Fehler vermeiden

Gar nicht selten gehen wichtig Kerndaten eines Stelleninserates im Zuge der Ausarbeitung vergessen. Vor lauter Feilen an Text und Gestaltung sind wichtige Basisinformationen plötzlich weg. Arbeitsort, Kontaktpersonen, Pensum wenn z.B Teilzeit.

Persönlich besser als Anonym

Konkrete Namen sind immer besser als anonyme Briefkästen.
Erste Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau/Herr... besser als, bei Fragen hier anrufen.
Freuen uns auf Dich, Team mit Humor ... besser als... erwarten Bewerbung bis...

Stellentitel entscheidet über Klick or Go

Da im Internet nie das ganze Inserat - vergleichbar mit der Zeitung - publiziert wird, sondern zuerst nur der Inserate-Titel, wirkt auch NUR der Titel. In der Zeitung wandert das Auge unbewusst weiter zum Inseratetext, Bilder etc. Im Internet wandert das Auge auch weiter ... aber leider nur zum nächsten Inserat. Knappe Titel verlieren immer gegenüber langen Titeln. Gespickt mit Zusatzinformationen, etwas Aaussergewöhnlichen, Interessanten, Ansprechenden.

Beispiele 1
zu mager    "Sachbearbeiter/in"
besser         "Sachbearbeiter/in in Werbebranche"
noch besser " ... Freuen uns auf unsere Kollegin als Sachbearbeiterin in Werbebranche"

Beispiel 2

zu mager    "Systemspezialist"
besser         "UNIX-Systemspezialist"
noch besser " Sind Sie bald unser UNIX-Systemspezialist in St. Moritz

Beispiel 3

zu mager     "Verkäufer gesucht"
besser    "Verkäufer für Multi-Medi gesucht"
noch besser  "Verkäufer in Filmbranche am Zürichsee gesucht"

Textanfang fesselt oder langweilt

Das ewige "Wir sind.... ist wohl der üblichste Anfang eines Stelleninserates. Zuerst kommt das lange Epos vom Wir. Wir sind gross, toll, einzigartig, machen dies und das und jenes. Das interessiert sicher, aber erst, wenn alles andere Werbepulver verschossen ist. Ueberlegen Sie, was Sie zu bieten haben und was andere nicht. Ihren USP! ... Büro am See....mit Blick auf Alpen ...lustiges Team ... Reisen in ferne Länder ...Firmenwagen dabei ...6 Wochen Ferien  ... alle Pensionskassenbeiträge bezahlt Firma usw.

Gestaltung - Bilder sagen mehr als...

.... tausend Worte. Aber immer noch gibt es so viele Stelleninserate mit blossem Text. Das einzige Bild ist meist das Logo. Dabei bietet das Internet alle Möglichkeiten ein Bild leicht einzubauen. Und alle - kleine Firmen, grosse, Konzerne... haben den gleichen Werbeplatz im Internet! Platz zum Powern, was das Zeug hällt!

Filterwörter bitte rausfiltern

Es gibt Wörter in einem Text, die jeder Leserin / jedem Leser Lust machen auf mehr, zum weiterzulesen... jetzt wird's spannend ... was ist wohl damit gemeint... oh, Überraschung... Neugier usw.

Und es gibt Wörter in einem Text, die "ablöschen". Keine Lust zum Weiterlesen. In der Textbranche heissen diese Wörter "Filterwörter".
Z.B. .... Sie müssen, unbedingt, zwingend, Bedingung, Gift, keinesfalls, Schlange, Eckel, niemals, Blut, chancenlos usw....

Tipp: Wenn der Text fertig ist nochmal nach Ablösch-Filterwörtern checken.